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Satelliten- Digital Begriffe :: DVB :: Technikbereich : Sat Glossar : Bedeutung Haftung für Inhalte und Links

BEGRIFFE DER SATELLITENTECHNIK :: Glossar

AACS (Advanced Access Content System)
Ein System zur Rechteverwaltung, das zum Beispiel bei denen DVD- Nachfolgeformaten an Stelle des von Hackern geknackten Vorgängers CSS (Content Scrambling System) eingesetzt werden soll. AACS soll unerlaubte Kopien durch ein digitales Rechtemanagement verhindern. Zugleich ist es mit Erlaubnis des Urheberrechte- Inhabers auch möglich, begrenzt private Kopien zu erstellen und Inhalte in einem Netzwerk zu versenden. Kritiker prangern an, dass AACS der Unterhaltungsindustrie zuviel Macht über die Verwendung der Aufnahmen gebe. Das System gilt bereits als kompromittiert.

ARTEFAKTE
So werden Bildfehler genannt, die bei der Verarbeitung komprimierter Daten entstehen. Dabei tauchen meist kleine Klötzchen im Bild auf. Diese treten vor allem bei digitalen Empfang auf, wenn der Datentransport kurzzeitig abreißt.

AUFLÖSUNG
Ist ein Maß für Detailerkennung digitaler Bildschirme. Die Bilder setzen sich dabei aus vielen Einzelpunkten (Pixel) zusammen. Je höher die Zahl der Bildpunkte, desto höher die Auflösung. Die immer größer werdenden Fernsehschirme machen auch eine höhere Auflösung notwendig, um noch ein klares Bild zu bekommen. So hat der neue Fernsehstandart HDTV eine Auflösung von bis zu 1.920 mal 1.080 Punkten, während das bisherige PAL- Format auf 720 x 576 sichtbare Punkte (Pixel) kommt.
HDTV Auflösungen

BLUETOOTH
Standart für drahtlose Datenübertragung auf eine Entfernung von bis zu zehn Metern. Im Gegensatz zur Infrarot- Übertragung ist bei Bluetooth keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig.

Blind Scan
Das automatische Absuchen des gesamten Frequenzbandes ohne das man Frequenzen wissen muss bzw. ohne das man vorher im Receiver Frequenzen speichern muss heisst Blind Scan. Diese Funktion ist sehr nützlich, da man nicht mehr ewige zeiten damit verbringen muss Frequenzen einzugeben. Beim OpenBox kann man derzeit wählen zwischen horizontal, vertikal oder beides. Suche in Schritten in höhe von 4, 6, 8, 10, 12 oder 15 Mhz. Detail, Normal oder Schnell. Die abzusuchenden Frequenzbereiche werden manuell festgelegt. Symbolratenbereiche werden noch Automatisch festgelegt. Vor dem auflisten der gefundenen Transponder durchsucht der Receiver das Frequenzband mit hilfe des Blind Scan. In der regel zwischen 15 und 30 Minuten, je nach Option und Transponder Anzahl. Anschließend findet dann der gewollte Suchlauf statt, wo die Kanäle eingelesen und gespeichert werden.

BREITBILD
Bildschirm- Format moderner Fernseher im Seiten- Verhältnis 16:9. Die größere Breite entspricht mehr als das herkömmliche 4:3- Verhältnis dem natürlichen Sichtfeld des Menschen. Das Format soll sich nun als Standart durchsetzen.

Bildschirmgröße
Wird bei TV Geräten in Zoll angegeben. Gemessen wird die Diagonale des Bildschirms. Ein Zoll entspricht 2,54cm. 40 Zoll Bildschirmdiagonale entsprechen also etwa 1,02m

Cinch-Audio-Kabel
Audiokabel - häufig auch einfach nach dem verwendeten Stecker Cinch-Kabel genannt - bieten neben Lautsprecherkabeln das größte Potential zur Klangsteigerung an HiFi- und Heimkino-Anlagen. Eingesetzt werden Audiokabel, wenn analoge NF-Signale von SAT od. Kabel- Receiver, AV-Prozessor oder Vorstufe zum Verstärker geschickt werden.

Cinch-VIDEO-Kabel
ist ähnlich wie Audio Cinch,nur das Kabel ist hochwertiger; 75 Ohm.

CI-Modul
Conditional Access Module (CA oder CAM) sind Module, die zur Entschlüsselung von codierten, digitalen Satelliten-Programmen dienen. Die meistverbreiteten Module dienen der Decodierung von Irdeto, Viaccess, Seca, Nagravision, Conax u.a. hier findet man die Passende Module für Premiere, EasyTV, Arena, NTV, LigTV, FreeX TV, Sky

DECODER
Ein Gerät, das verschlüsselt gesendete Datensignale wieder entschlüsselt.

Dolby Digital
Bereits zum Standart bei DVD-Playern und Set-Top-Boxen gehört das Dolby-Logo. Meistens ist es auch noch mit dem Zusatz „Bitstream Out“ versehen. Das Logo zeigt an, dass das Gerät in der Lage ist, die Audiodaten digital auszugeben. Es steht allerdings nicht dafür, dass die Boxen oder der Player ein Mehrkanalton-Signal erzeugt. Hierfür ist ein Dolby-Digital- Decoder notwendigt, über den z.B. ein Audio/Video-Receiver verfügt, der auch gleichzeitig Anschlüsse für Lautsprecher bereithält.

DSL (Digital Subscriber Line)
Sammelbegriff für eine Technologie zum Transport großer Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Das in Deutschland genutzte ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ermöglicht für Downloads Geschwindigkeiten von derzeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde. Die Telekom erreicht in ihrem neuen Glasfasernetz VDSL bis zu 50Mbit/Sekunde.

DR
Set-Top-Boxen des Herstellers Echostar besitzen die Abkürzungen DR für Digital Recording. Folgerichtige besitzen alla Echostar-Boxen mit integrierter Festplatte das DR-Label. Allerdings gibt es für die Verwendung einer Harddisk in einer Set-Top-Box oder einem Recorder kein einheitliches Symbol. So dass in diesem Fall mehrere Labels axistieren, die aber alle das Gleiche meinen (s. HDD)

DiSEqC
Ein DiSEqC-Schalter dient dazu, mit einem Receiver mehrere LNBs anzusteuern, ohne dafür das Kabel entfernen zu müssen. DiSEqC (Digital Satellite Equipment Control) bezeichnet eine Datenübertragungstechnik zwischen SAT-Receiver und Multiswitch bzw. SAT-Antenne, die wesentlich flexibler als die 13/18 Volt- und 22 kHz-Technik ist (die 2 Bit uebertragen kann und damit maximal die Umschaltung zwischen 4 Feeds erlaubt). Die Signale werden von TV-Satelliten ausgestrahlt. - DiSEqC 1.0: Ermöglicht insgesamt 16 Schaltzustände: 4 Satellitenpositionen (PositionA/OptionA, PositionB/OptionA, PositionA/OptionB sowie PositionB/OptionB) mit je 4 Schaltzuständen pro LNB (VertikalLowBand, VertikalHighBand, HorizontalLowBand sowie HorizontalHighBand).
- DiSEqC 1.1: Ermöglicht insgesamt 256 Schaltzustände. Dies Ermöglicht bei 4 benötigten Schaltzuständen pro LNB die Ansteuerung von 64 Satellitenpositionen. Die meisten Satellitenreceiver mit DiSEqC 1.1 Unterstützung erlauben jedoch nur die Ansteuerung von insgesamt 16 Satellitenpositionen, was insgesamt 64 Schaltzuständen entspricht.
- DiSEqC 1.2: Ermöglicht die Rotorsteuerung einer Drehanlage. DiSEqC 1.2 ist nicht abwärts kompatibel zu DiSEqC 1.0 und 1.1. Allerdings unterstützen heute alle DiSEqC 1.2 fähigen Receiver auch DiSEqC 1.0.
- DiSEqC 1.3: Erweiterung des DiSEqC 1.2 Standards. Wird auch als USALS bezeichnet. Vereinfacht die Installation und den Betrieb von Drehanlagen.
- DiSEqC 2.0: wie DiSEqC 1.0, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
- DiSEqC 2.1: wie DiSEqC 1.1, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
- DiSEqC 2.2: wie DiSEqC 1.2, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.
- DiSEqC 2.3: wie DiSEqC 1.3, aber rückmeldefähig, soll heißen: bidirektionale Kommunikation zwischen Receiver und den angeschlossenen Komponenten.

Digitalreceiver
Ein Digitalreceiver (auch Digitaldekoder oder Digitalempfänger) ist ein Empfangsgerät zur Dekodierung digital übertragener Fernseh- und Mehrwertdienste über Kabel, Satellit oder terrestrische Antenne, vor allem im DVB-Format. Dieser Empfänger kann entweder direkt in das Wiedergabegerät integriert oder als externes Gerät (Set-Top-Box) zum Nachrüsten des bestehenden Equipments realisiert sein, wobei letzteres meist mit einer Digital-Analog-Wandlung des Signals einher geht.
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DIVX
Videoformat, genauer gesagt, ein Codec (Compressor - Decompressor), mit den digitalen Daten komprimiert und wieder dekomprimiert werden. DiVX entstand aus einem erfolgreichen Hack des MPEG-4-Formats. Der Codec erreicht Vergleichweise hohe Datenraten, wodurch sich mehr Daten auf ein Medium, z.B. einem CD –oder DVD-Rohling, speichern lassen. Natürlich nützt ein DivX-Codec in einem DVD-Player herzlich wenig, wenn kein DivX-Material in Form von DVD oder Cds vorliegt.

DVB (Digital Video Broadcasting)
Europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Im Aufbau ist auch DVB-H (Handy) für Fernsehempfang auf Mobiltelefonen. Bis 2011 sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertagen werden.

DTS
Ebenso wie Dolby Digital ist auch dts (Digital Theater System) ein Mehrkanalton- Format. Da es aber mit höheren Datenraten arbeit, ist es Dolby Digital klanglich überlegen. Der Nachteil ist, dass es eben wegen der höheren Raten mehr Speicherplatz auf einer DVD einnimmt. Effektiver ist hier Dolby Digital und deshal auch weiter verbreitet als dts.

DVB
Für jede Set-Top-Box ist das DVB-Logo ein Muß. DVB steht für Digital Video Broadcasting und bezeichnet den weltweiten Standard für die Übertragung digitaler Fernsehprogramme. Im DVB-Standard sind bestimmte Parameter für die Verbreitung und den Empfang digitaler TV-Kanäle festgelegt, an die sich jedes Mitglied des DVB-Konsortiums halten muß, wenn es für seine Produkte das begehrte Logo erhalten will. DVB-Receiver
DVB-H: Handy-TV
- VHF-Band III entsprechend 170-230 MHz
- UHF-IV/V entsprechend 470-862 MHz
- L-Band im Bereich 1.452-1.492 GHz
DVB-S: Empfang über Satellit
DVB-C: Empfang über den Kabelanschluss
DVB-T: Terrestrisches Digitalfernsehen über die Hausantenne. DVB-T ist der Standard für die Übertragung digitaler Fernsehprogramme über die Dach- oder Zimmerantenne. Für eine bessere Unterscheidung zwischen DVB-T-Boxen und Satellitenreceivern werden die Antennenempfänger mit diesem Label versehen, denn eine DVB-T-Box kann keine Programme empfangen, die über Satellit oder im Kabel ausgestrahlt werden. So soll der Verbraucher gleich zur richtigen Box finden.

DVI
DVI ist der Standard zur digitalen Signalübertragung zwischen Grafikkarte und Monitor. Der DVI-Stecker kann unterschiedlich belegt sein: DVI-A führt nur analoge Signale, DVI-D nur digitale und DVI-I (für integriert) beide. Das RGB-Analogsignal liegt, falls vorhanden, auf vier Pins ober- und unterhalb des breiten Massepins, das digitale entweder auf 18 (Single Link) oder 24 Pins (Dual Link) daneben. Die hochauflösenden (HD) Formate setzen allerdings auf den neuen Eingang HDMI, der mit dem verbraucherfreundlichen Kopierschutz HDCP ausgestattet ist.

EPG
Als Electronic Program Guide (EPG), zu deutsch elektronische Programmzeitschrift bezeichnet man die digitale Variante einer gedruckten Zeitschrift für Fernsehprogramme und Radioprogramme, die im Empfangsgerät integriert ist. Mit Hilfe des EPGs kann man sich das laufende und kommende Fernseh- oder Radioprogramm anzeigen lassen. Die Programmübersicht beinhaltet mindestens den Titel, die Uhrzeit und die Dauer jeder Sendung. Zusätzlich können zu den einzelnen Sendungen kurze Beschreibungen des Inhalts - bei einigen EPG Formaten auch mit Bildern - angezeigt werden. Aufgrund der Integration mit dem Empfangsgerät lässt sich aus dem EPG heraus das Programm umschalten oder die Aufnahme einer ausgewählten Sendung programmieren.

FESTPLATTEN-REKORDER
Die meisten digitalen Video- Recorder sind heute mit einer Festplatte ausgestattet. Je nach Ausstattung haben die Speicher eine Kapazität von bis zu 500 Gigabyte, das können je nach Qualität etwa 650 Stunden Film sein.

F-Stecker
Der F-Stecker ist ein HF-Stecker für Koaxialkabel, speziell für hohe Frequenzen bis zu 1 GHz. Er wird vorwiegend in der Fernseh- und Satellitenempfangstechnik eingesetzt und eignet sich in den verschiedensten Ausführungen für 75-Ohm-Koaxialkabel mit 4 mm, 5,2 mm, 6,1 mm und 7 mm Durchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 9,2 mm. Um eine höchst mögliche HF-Dichtigkeit zu erreichen, hat der Stecker einen Schraubverschluss. Montage-Anleitung

Full HD
Volle HD Auflösung entspricht: 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Damit ist bestmögliches Bild garantiert.

Geeignet für Premiere
Dieser Schriftzug auf der Front einer Set-Top-Box spricht eigentlich für sich selbst. Der Pay-TV-Anbiter Premiere verteilt das Label nur an Hersteller, die die Vorschriften bezüglich Jugend –und Kopierschutz einhalten. Boxen, die nicht über dieses Signet verfügen, können die Premiere-Kanäle nur mit Hilfe des Alphacrypt-CI-Moduls darstellen.

GFK
Seit 1990 ist die GfK als GfK Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen. Die GfK wurde 1934 als Verein mit dem Namen "GfK-Nürnberg Gesellschaft für Konsumforschung e.V." gegründetund und Mitte der 60er Jahre in "GfK - Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung" abgeändert. Als weltweit agierendes Unternehmen tritt die GfK als GfK Gruppe bzw. GfK Group auf.

HDCP (High- bandwidth Digital Content Protection)
Ein digitaler Kopierschutz von Intel und Silicon Image, der das Kopieren von Sendungen im HDTV- Format verhindern soll. Dabei werden Bild und Ton von einer digitalen Quelle nur abgespielt, wenn der Empfänger (z.B. ein TV- Gerät) die HDCP- Verschlüsselung unterstützt. Fernseher mit „HD ready“- Sigel müssen den Kopierschutz unterstützen. Die digitale Aufzeichnung HDCP- geschützter Inhalte ist nicht möglich.

HDMI (High Defintion Multimedia Interface)
Schnittstelle für die die Übertragung von Bild- und Tondaten bei HDTV in Settop- Boxen und HD- Fernsehern. Es ermöglicht die völlig digitale Übertragung von Videodaten und Digitalton bis zu acht Kanälen. Der verbraucherunfreundliche digitale Kopierschutz HDCP ist intregiert. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. HDMI ist eine Schnittstelle, über die Audio-, Video- und Multimediadaten digital übertragen werden können. Im Gegensatz zum Scart- Anschluss werden die digitalen Daten also nicht re-analogisiert, sondern verlustfrei über das HDMI-Kabel übertragen. Die Schnittstelle ist zusätzlich mit einem Kopierschutz ausgestattet, um illegales Kopieren zu vermeiden. Der HDMI-Anschluss wird in besondere bei Geräten verwenden, die für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ausgelegt sind.

HDTV (High Definition Television)
HDTV hat eine deutliche höhere Auflösung, zeigt das Bild schärfer und detailreicher und wird im Format 16:9 statt im bisherigen Maß 4:3 ausgestrahlt. Die Auflösung beträgt bis zu 1.920 x 1.080 Pixel. Um die HD- Bilder zu sehen, benötigt man einen Fernseher mit dem Siegel „HD ready“ sowie einen geeigneten digitalen Receiver fürs Kabel oder Satellit. In Deutschland gibt es bisher HDTV- Programme vom Bezahlsender Premiere sowie von ProSieben, Sat.1 und Anixe- HD.

HDD
HDD steht für Harddisk und weist den Käufer darauf hin, dass das vor ihm im Regal befindliche Gerät eine Festplatte für digitale Aufnahmen besitzt. Teilweise nutzen die Hersteller auch nur die Abkürzung HD. Ein standardisiertes Label für eine integrierte Festplatte existieren leider nicht (siehe DR). Verfänglich wird es dann, wenn die Abkürzung HD auch im Namen des Gerätes vorkommt und in solchen Fällen nicht auf eine Festplatte hinweist.

HD ready
Der TV-Standart der Zukunft ist das hochauflösende Bild sowie die passenden Anschlüsse besitzen, damit es bei der Übertragung vom Wiedergabegerät keine Qulitätseinbußen gibt. Damit sicher der Verbraucher nicht mit Fachchinesisch herumplagen muß, wurde das „HD ready“-Logo eingeführt, welches die HDTV-Tauglichkeit eines TV-Geräts belegt.

IPTV (Internet Protocol Television)
Format für Fernsehübertragungen über das Internet. Die Bilder werden dabei als Datenpakete über Internet- Protokoll verschickt. Im Gegensatz zum klassischen Senderbetrieb gibt es einen Rückkanal.

INTERLACING
Fernsehbilder werden im so genannten Zeilensprungverfahren ausgestrahlt. Dabei werden erst alle geraden und alle ungeraden Zeilen auf dem Sichtgerät abgebildet. Der Vorteil ist eine flüssige Bewertungsdarstellung bei minimal genutzter Bandbreite, der Nachteil ein mögliches Flimmern.

Koaxialkabel
Koaxialkabel sind koaxial aufgebaute unsymmetrische Hochfrequenzkabel, die vom Aufbau her aus einem signalführenden Innenleiter, dem darüber liegenden Dielektrikum, der Schirmung und dem Kabelmantel bestehen. Sie werden überall dort eingesetzt, wo hochfrequente Signale übertragen oder Signale gegen Störungen abgeschirmt werden müssen. So beispielsweise in der Antennentechnik

Kreuzpolarisation
neben Elevation und Azimut kann man die Empfangswerte durch Veränderung die Kreuzpolarisation des LNB verbessern.

LCD (Liquid Crystal Display)
Flüssigkristallbildschirm. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle. Durchgeleiteter Strom sorgt dafür, dass sich die Kristalle so ausrichten, dass sie entweder Licht durchlassen oder nicht.

LNB
Single LNB - mit dem Universal Single- LNB lassen sich alle Frequenzbereiche eines Satelliten empfangen. Am Ausgang kann man nur einen Receiver anschließen.

Twin-LNB - Universal-Twin bietet Anschlussmöglichkeiten für zwei analoge bzw. digitale Receiver, oder einer Twin Receiver.

Quad-LNB – bis zur vier analoge oder digitale Receiver verträgt der Universal- Quad-LNB. Er vereint quasi vier Single-LNB in einem Gehäuse.

Quattro-LNB – wenn man mehr als acht Teilnehmer mit den Signalen einer Satellitenposition versorgen will, muss auf ein Universal-Quattro-LNB zurückgreifen. Angeschlossen wird immer ein Multischalter, der die Frequenzen auf fast unbegrenzter Empfänger verteilt.

Octo-LNB ist für die Versorgung von maximal acht analogen oder digitalen Receivern entwickelt.

MP3 (Moving Picture Experts Group Audio Layer 3)
Ein federführend im Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Nicht hörbare Frequenzen werden nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. So lassen sich mit MP3 Musikstücke ohne großen Qualitätsverlust in keine digitale Pakete umwandeln – wird jedoch zu stark komprimiert, leidet auch die Qualität.

MPEG4 (Moving Picture Experts Group)
Kompressionsstandard, der vor allem für HDTV- Signale genutzt werden soll. Zunächst hatte MPEG3 der Standard für HDTV werden sollen, dann hat man sich jedoch auf eine Erweiterung des MPRG2- Formats geeignet, mit dem man seit 1994 Video und Ton in Fernsehqualität komprimiert hat.

MHP
Interaktives Fernsehen soll das passive TV-Glotzen in aktives Mitmach-TV verwandeln. Der Zuschauer soll bei Quiz-Shows vom Fernsehsessel aus teilnehmen oder zusätzliche Daten zu Dokumentationen oder Talkshows abfragen können. Hierfür wurde die Multimedia Home Platform als Standard für interaktive TV-Anwendungen entwickelt. Bislang bieten ARD, ZDF, RTL und der Kindersender Jetix MHP-Formate an. Die TV-Zeitschrift Hörzu betreibt darüber hinaus einen EPG und das Versandhaus Otto ein Einkaufsportal auf MHP-Basis. Für den Empfang dieser Anwendungen muß die Set-Top-Box das MHP-Logo tragen.

Multifeedhalter
Fachbegriff für Ausseneinheiten zum Empfang verschiedener Satelliten. Ein Multifeed arbeitet mit mehreren LNC´s zum Empfang der verschieden angepeilten Satelliten. Multifeed-Antennen werden auf den jeweiligen Satelliten mit dem schwächsten Empfangs-Signal ausgerichtet, die Signale der leistungsstärkeren Satelliten werden im "Schiel-Effekt" über einen oder mehrere zusätzliche, neben dem eigentlichen Brennpunkt des Parabolspiegels angeordneten LNC´s empfangen.

Optisches Digitalkabel
Über das optische Digitalkabel werden die kompletten Toninformationen einer DVD, CD oder MD digital übertragen. Im Gegensatz zu koaxialen Digitalkabeln werden bei optischen Kabeln die Daten nicht mit elektrischen Impulsen sondern mit Lichtimpulsen übertragen.

PAL (Phase Alternating Line)
Herkömmlicher Fernsehstandard in Europa für analoge Fernsehsignale mit einer Auflösung. Das PAL- Farbfernsehsystem wurde 1962 von dem damaligen Entwickelungsleiter der AEG- Telefunken in Hannover, Walter Bruch, entwickelt.

PAY-PER-VIEW
Variante des Bezahlfernsehens, bei der der Zuschauer nur für Inhalte mit zeitlicher Begrenzung bezahlt, die er tatsächlich auch sieht. In der Regel ist er dafür Abonnent eines kommerziellen Pay- TV- Senders, bei dem er die Inhalte wie zum Beispiel Filme anfordert.

PCMCIA / CI- Schnittstelle / Commen Interface
Personal Computer Memory Card International Association. Eine PCMCIA-Karte ist ein Steckmodul zum Einschieben in einen Slot (Steckplatz) eines Digital-Receivers mit (®) CI.

PIP (Picture in Picture)
Die Bild- im- Bild- Technik teilt Bildschirme oder Monitore in mehrere Fenster auf. Dadurch können mehrere Inhalte von verschiedenen Zuspieleren oder Empfängern gleichzeitig dargestellt werden.

PID (Paketidentifikation)
Verschiedene Programme eines Transportdatenstroms werden mit Paketbezeichnern (PID) gekennzeichnet. Sie dienen zur Identifizierung des einzelnen Programms innerhalb der Set-Top-Box.

PLASMA-BILDSCHIRM
Bei Plasma- Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Molekühle von Xenon- Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das entstehende ultraviolette Licht erzeugt an der Bildschirmrückwand grüne, rote und blaue Strahlung. Während herkömmliche Kathodenstrahlröhren ein Bild in rascher Abfolge rastern, sind alle Bildpunkte eines Plasmaschirmes einzeln gleichzeitig ansprechbar. Plasmas haben höhere Kontrastwerte und natürlichere Farben als LCD- Vertreter.

RAPS
Receiver Automatic Programming System (mehr Info)

RS-232
Ein Nullmodem-Kabel ist ein serielles Kabel mit zwei „weiblichen” neunpoligen RS-232- Anschlussbuchsen. Es dient der Verbindung zwischen Receiver und PC. Ob der Receiver ein normales serielles Verbindungskabel oder ein Nullmodemkabel benötigt, kann man leicht erkennen. Wenn der serielle Anschluss am Receiver mit dem am Computer übereinstimmt, braucht man ein Nullmodem-, sonst ein normales serielles Kabel.

Q-Link
Q-Link ist eine Technologie , mit der ein Fernseher oder auch ein DVD-Recorder einen angeschlossenen Videorecorder über die Scart-Verbindung steuern kann. So kann z.B. die Programmliste vom Fernseher übernommen oder eine Aufnahme mit dem Videorecorder direkt über die Fernbedienungen des TV-Gerätes gestartet werden. Einige Hersteller benutzen diese Technologie auch unter anderen Namen.

Satelliten Positionen

Scart Kabel SCART
Ein voll beschaltetes Scartkabel überträgt alle analogen Übertragungsvarianten plus den Ton sowie div. Steuersignale für die Kommunikation zwischen den Geräten. Eine Plug&Play Lösung.

ShowView
ShowView erleichtert am Videorecorder die Eingebe einer gewünschten Aufzeichnung. Anstelle der Anfangs –und Endzeit oder des Programmplatzes muß nur noch die zum Film gehörige ShowView –Nummer eingegeben werden und die Programmierung ist abgeschlossenen. Auch DVD –und Festplattenrecorder verfügen über ShowView, um die Aufnahmeprogrammierung zu vereinfachen.

Siehferninfo
Das Siehferninfo-Label prangt auf den Set-Top-Boxen von Technisat, Orbitech und Telestar. Der Siehferninfo-EPG wurde von Technisat entwickelt und bietet mehr Informationen als ein gewöhnlicher elektronischer Programmführer, der lediglich die Daten ausliest, die von den Programmanbieten mitgesendet werden. Darüber hinaus bietet der EPG für rund 70 TV-Sender eine Einteilung nach Genres und eine Programmvorschau für sieben Tage.

SID-Daten
Sid-Daten sind Zusatzinformation der einzelnen Programmanbieter, die zur normalen Fernseh-Programmkennung abgestrahlt werden. Sie beinhalten Zusatzinformationen zur laufenden Sendung des einzelnen Programmanbieters.

Stab USALS
USALS ist die Abkürzung für Universal Satellites Automatic Location System. Dabei handelt es sich um ein Programm, dass vom italienischen Sat-Spezialisten Stab entwickelt wurde, um die Installition einer Dreheanlage zu vereinfachen. Fälschlicherweise wird USALS auch als DiSEqC 1.3 bezeichnet, obwohl es kein Kommunikationsprotokoll ist. Mit USALS muß nur der Breiten –und Längengrad des Standorts der Drehanlage eingegeben werden und das Programm errechnet die notwendigen Daten für eine exakte Ausrechnung der drehbaren Schüssel.

SR (Symbol Rate)
Die Symbol Rate beschriebt die Geschwindigkeit, mit der digitale Daten übertragen werden. Jedes Symbol entspricht zwei Bits. Die Symbolrate ist vergleichbar mit der Baud-Rate bei Telefon-Modem. Gegenwährtig werden zwei Symbol Rates genutzt: 22,0 und 27,5 MS/s (Megasymbol/Sekunden)

S-Video
Bei dieser Variante ist das Bildsignal in das Helligkeits- und das Farbsignal aufgeteilt und wird separat übertragen. Eine deutliche Verbesserung.

SKALISIERUNG
Entspricht die Auflösung des eingehenden Signals nicht der Auflösung des Fernsehgeräts, muss das Bild umgerechnet und eingepasst werden. So werden zum Beispiel herkömmliche PAL- Auflösung neu berechnet. Dabei kommt es nicht zu echter HD- Qualität, sondern meist nur zu einer leichten Bildverbesserung.

Timeshift
Ein absoluter Mehrwert von Festplattenrecordern ist die Timeshift-Funktion. Damit läßt sich quasi ein laufender Film anhalten, wenn man z. B. ans Telefon oder die Tür muß. Der Film wird automatisch ab der Unterbrechung auf der Festplatte aufgezeichnet. Später kann die Aufzeichnung, noch während sie läuft, bereits gestartet werden, so dass man keine Sekunde des Films verpaßt und dieser nur um die Zeit, die man nicht vorm Fernseher saß, später endet. Doch Vorsicht: Festplattenreceiver der ersten Generation besaßen zum Teil diese Funktion nicht. Beim Secondhand-Kauf also Augen auf!

USB 2.0
USB steht für Universal Serial Bus. Die Schnittstelle wird im PC-Bereich verwendet, um den Computer mit Peripheriegeräte wie z.B. der Maus, einem Scanner oder einem Drucker zu verbinden. Da über USB Daten in hoher Geschwindigkeit übertragen werden können, wird die Schnittstelle auch bei Festplattenreceivern und –Recordern eingesetzt. Der Level 2.0 besitzt eine maximale Datenrate von 480Mbit/s.

FEC (Forward Error Correction)
Die Fehlercoderate ist auch bekannt als Veterbi-Rate. Da das sat-Signal relativ reich an Rauschen ist, werden zwischen den tatsächlichen Datenbits der Übertragung Kontrollbits geschoben. So kann der Digitalreceiver fehlerhafte Bits identifizieren und diese korrigieren oder eliminieren. Als Faustregel gilt: Je mehr Kontrollbits hinzugefügt werden, um so sicherer ist die Übertragung.

V und H (Polarisationsebenen)
Zur besseren Ausnutzung des verfügbaren Frequenzbereiches werden benachbarte Transponder eines Satelliten mit entgegengesetzter Polarisation (horizontal und vertikal) ausgestrahlt. Zum Empfang beider Polarisationsebenen würden frühe zwei Converter an ein gemeinsames Feedhorm montiert. Die heutzutage genutzten, modernen LNBs werden V/H -LNBs genannt. Die Umschaltung zwischen den beiden Polarisationsebenen erfolgt über eine betriebsspannung, die vom Receiver erzeugt wird: Über die F-Buchse wird 14 Volt für V (vertikal) und 18 Volt für H (horizontal) ausgegeben

Zap Rec
Das „Zap Rec“ –Symbole findet man auf den Frontends der Topfield - Festplattenreceiver. Die Abkürzung steht für Zapping/Recording und meint die Möglichkeiten, eine Aufnahme per Knopfdruck starten zu können, ohne dass vorher ein Menü aufgerufen werden muß. Diese Funktion ist auch mit anderen HDD- Receivern möglich, deren Hersteller nicht extra auf der Gerätefront darauf hinweisen.

WIDE SCREEN
Ein Wide- Screen- Signal wird mit dem digitalen Fernsehsignal ausgestrahlt und schaltet das Bildformat beim Fernseher vom Standard- Seitenverhältnis 4:3 auf das 16:9- Breitbild um. Dazu ist ein entsprechendes Flag im Datenstrom vorgesehen.

YUV
Analoger Eingang für Videosignale, über den ein Helligkeits- und Farbdifferenz- Signal übertragen wird. Konkurriert mit dem RGB- Standart, der auf der getrennten Übermittlung der Grundfarben und einem Synchronisationssignal aufgebaut.




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