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01.Opticum 4000C
02.Afrika Calling-Card Africa
03.Arabia Telefon Card Arabia
04.Latino Telefon Card
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06.Koax-KabelMeterware 120dB Maximum
07.Africa CallingKard Afrika Safari
08.Asia Telefon Card
09.F-Stecker gummiert
10.Russia Telefon Card Russland
Montageanleitung fuer den Satellitenempfang Allgemeine Geschäftsbedingungen

Kaufempfehlung:

Zusammenstellung und Montage Ihrer Anlage in 9 Schritten

Lesen Sie bitte die komplette Anleitung durch, bevor Sie loslegen. Ich bin mir dessen bewusst, dass das eine Menge Text ist. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken, denn eine gute Vorbereitung ist schon die halbe Montage. Die meisten Probleme tauchen dann gar nicht erst auf.

Schritt 1: Suche eines geeigneten Montageortes

Eine Satellitenschüssel braucht absolut freie Sicht zum Satelliten. Es darf kein Zweig, kein Baum, kein Zaun und schon gar keine Mauer im Weg sein. Die exakte Richtung muß man später durch Probieren herausfinden, aber als erster Anhaltspunkt gilt: freie Sicht nach Süden (mit einem Tick nach Südosten) und ca. 32° nach oben. Empfangshindernisse wie hohe Bäume, Nachbarhäuser o. ä. sind die häufigste Fehlerursache. Wenn irgend möglich, empfehle ich die Montage an einer Hauswand. Auf dem Dach ist die Schüssel nicht nur schwerer zu montieren, sondern man kommt später auch schlechter ran (wenn man z. B. durch Schnee in der Schüssel Empfangsstörungen hat). Optimal schneegeschützt ist die Schüssel unter einem vorstehenden Dach. Allerdings darf das Dach nicht in den Strahlengang zwischen Schüssel und Satellit reichen, sonst verschenken Sie Empfangsstärke (und damit Schlechtwetterreserve). Worauf Sie (anders als bei herkömmlichen Antennen) gar nicht achten müssen, ist die Höhe. Wenn die Sichtverbindung zum Satelliten stimmt, ist es völlig unerheblich, ob die Schüssel auf Bodenniveau oder in 10 Metern Höhe angebracht ist. Streg genommen reicht es, wenn genau in Empfangsrichtung ein "Tunnel" im Durchmesser des Spiegels frei ist. Allerdings ist es fast unmöglich, nur mit Tabellenwerten und Kompaß die Richtung im Vorfeld so exakt zu finden.
Wenn an Ihrem Haus verschiedene Montageorte in Frage kommen, können Sie nach optischen und praktischen Erwägungen entscheiden: Von wo müssen Sie am wenigsten Kabel bis zum Receiver verlegen? Wo ist die Schüssel vor mechanischer Beschädigung gut geschützt? Wo fällt sie am wenigsten auf?

Nur, wenn alles andere versagt, sollten Sie die Schüssel aufs Dach montieren. In eng bebauter Umgebung ist das manchmal die einzige Lösung. Wenn bereits ein stabiler Antennenmast auf der Südseite existiert, können Sie ihn mitbenutzen. Ansonsten müssen Sie einen neuen Antennenmasten anbringen, der für den reinen Satellitenbetrieb nur 80 cm aus

dem Dach schauen muß. Die Montage eines Antennenmasten mit dichtem Dachanschluß ist schon eine Aufgabe für fortgeschrittene Heimwerker und kann, je nach Dachhöhe, auch gefährlich sein. Auch die Justage der Schüssel ist unter diesen Ortsbedingungen erschwert. Überlegen Sie also genau, was Sie sich selber zutrauen.

Eine dritte Möglichkeit ist das freie Aufstellen der Schüssel im Garten. Bei Schüsseln von mehr als 120 cm Durchmesser geht es gar nicht anders. Hierzu müssen Sie einen speziellen Antennenmasten senkrecht stabil in ein Fundament einmauern. Die Verbindung zum Haus geschieht über ein Erdkabel.

Wenn Sie Ihre Schüssel möglichst unsichtbar plazieren wollen, etwa um den Vermieter milde zu stimmen, oder wenn Sie selbst Satellitenschüsseln am Haus häßlich finden, bieten sich Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten. Ich habe eine eigene Seite über unsichtbare bzw. unauffällige Satellitenantennen zusammengestellt.

Schritt 2: Zusammenstellung und Kauf der Komponenten
Die einfachste und für die meisten Einzelnutzer ausreichende Lösung ist ein Komplettpaket mit Schüssel und Receiver. Für Einzelnutzer kostet das maximal 120 Euro. Zusätzlich benötigen Sie meistens noch eine Wandhalterung, einige Meter Koaxialkabel und Kleinteile (Stecker, Kabelschellen, Schrauben etc.).
Das Preis-Leistungsverhältnis dieser einfachen Komplettpakete ist sehr gut und macht sich im Vergleich zum Kabelanschluß am schnellsten bezahlt. Sie können schon mal Erfahrung mit dem Satellitenempfang sammeln und später, wenn Sie sich besser auskennen, die Anlage aufrüsten.
Alternativ gibt es auch abgestimmte Komplettpakete für mehrere Teilnehmer (z. B. hier). Für normale Ansprüche fährt man damit recht günstig, und man kann beim Zusammenstellen der Komponenten nichts falsch machen.

Wenn Sie eine ausgefallenere Anlage bauen möchten, müssen Sie Einzelkomponenten einkaufen. Trotz aller Infos, die Sie auf dieser Seite finden, werden Sie dabei nicht ganz auf fachliche Beratung verzichten können. Die finden Sie, wenn Sie viel Glück haben, bei einem guten Fachhändler.

Selbst wenn Sie noch einen Analogreceiver kaufen wollen: Das LNC muß heute in jedem Fall "digitaltauglich" sein. Mit diesem sehr ungenauen Ausdruck bezeichnet man die Fähigkeit des LNCs, ins Highband (Frequenzbereich oberhalb 11,7 GHz) zu schalten, weil die meisten Digitalprogramme dort zu finden sind. Ältere LNCs beherrschen nur das Lowband. Deshalb haben sie nur die 2 Polarisationsebenen Vertikal und Horizontal. Solche LNCs sind inzwischen vom Markt verschwunden, aber in vielen bestehenden Satellitenempfangsanlagen findet man sie noch.

Das LNC selbst ist also weder analog noch digital. Es empfängt nur bestimmte Frequenzen und setzt sie um. Wer von "digitalen LNCs" spricht, meint damit LNCs, die auch das Highband empfangen können. Natürlich ist mit diesen LNCs trotzdem Analogempfang möglich.

Es ist eine endlose Zahl von Kombinationen denkbar. Ich will hier nur einige gängige Zusammenstellungen aufzählen.

In jedem Fall brauchen Sie eine Schüssel. Deren Größe hängt vom Verwendungszweck ab. Für Astra-Empfang genügen 60 cm (in Ausnahmefällen für Digitalempfang sogar noch weniger). Wenn Sie mehr Empfangsreserve bei Regen, Hagel oder Schneefall wünschen, sollten Sie eher 75 oder 80 cm nehmen. Mehr als 100 cm bringen bei Astra keinen spürbaren Vorteil mehr.
Für andere Satelliten sind z. T. größere Durchmesser erforderlich: Für Hotbird sollten es 75 cm sein, für Türksat ist mindestens 1 m zu empfehlen.

Wenn Sie gleichzeitig 2 Satelliten über ein "schielendes" LNC empfangen, sollte der Spiegel etwas größer sein als die jeweilige Empfehlung. Außerdem brauchen Sie zusätzlich einen "Multifeed-Halter", mit dem Sie die beiden LNCs im entsprechenden Abstand montieren können.

Nicht jede beliebige Kombination läßt sich über eine schielende Schüssel empfangen. Je näher die Satelliten am Orbit beisammen stehen, umso besser geht es. Bei Abständen unter 4° sind schlanke Spezial-LNCs notwendig.

Die Kombination aus Astra 19,2° Ost und Hotbird 13° Ost funktioniert problemlos und ist seit langem erprobt. In der (deutschsprachigen) Schweiz gilt sie sogar als Standardinstallation.
Astra 2 liegt mit 28,2° Ost schon etwas weiter von Astra 1 entfernt, trotzdem ist ab 85 cm Antennengröße ein schielender Empfang von Astra 2 möglich; in der östlichen Hälfte Deutschlands braucht man zum Empfang bestimmter Transponder allerdings größere Schüsseln
Sogar eine Drei-Satelliten-Lösung aus Astra1, Hotbird und Astra 2 funktioniert. In diesem Fall sollte Astra1 in der Mitte liegen, während Astra2 und Hotbird schielen.
Eine Multifeed-Kombination aus Astra1 und Türksat 1c klappt wegen des großen Abstandes mit einer normalen Schüssel nicht. Wenn man 2 getrennte Schüsseln verwendet, kann man die Signale der LNCs trotzdem per Multischalter oder DiSEqC-Schalter zusammenführen, so daß man nur 1 Kabel zu jedem Receiver legen muß.

Für mehr als 2 oder 3 Satellitenpositionen, auch bei größerem Abstand, gibt es Spezialschüsseln. Diese sind aber groß und teuer. Meistens sind 2 getrennte Schüsseln kleiner, unauffälliger und billiger.

Neben Kabel, Steckern und Befestigungsmaterial benötigen Sie noch eine entsprechende Anzahl Receiver. Wenn Sie Pay-TV (z. B. Premiere) empfangen möchten, muß der Receiver dafür ausgelegt sein. Sie können auch analoge und digitale Geräte im Haus mischen. Jeder Abgang eines Multischalters oder Twin-LNCs funktioniert eigenständig.

1 Receiver - 1 Satellit: Das ist der einfachst denkbare Fall, den auch die Komplettpakete abdecken. Man benutzt ein Universal-Single-LNC und verbindet seinen Ausgang mit dem Eingang des Receivers. Für 2 Receiver geht es ähnlich: Mann nimmt ein Universal-Twin-LNCund schließt an jedem der 2 Ausgänge je 1 Receiver an. Einfacher kann die Verkabelung einer Sat-Anlage nicht sein.

1 Receiver- 2/3/4 Satelliten: In diesem einfachen Fall kommen Sie mit zwei Universal-LNCs aus. Deren Ausgänge leiten Sie in die 2 Eingänge eines sogenannten DiSEqC-Umschalters. Dessen Ausgang verbinden Sie mit dem Receiver. So brauchen Sie nur 1 Kabel bis zum Receiver und können trotzdem auf alle 8 Polarisationsebenen (4 pro Satellit) zugreifen. Solche DiSEqC-Schalter gibt es auch mit 4 Eingängen, so daß Sie an einem Receiver 3 oder 4 Satelliten empfangen können.

2 Receiver - 2 Satelliten: Wenn Sie mit maximal 2 Receivern auskommen, können Sie es so ähnlich machen. Nehmen Sie dann 2 Twin-Universal-LNCs und 2 DiSEqC-Schalter. Jeweils ein Ausgang von jedem LNC wird jeweils einem DiSEqC-Schalter zugeführt, der dann jeweils einen Receiver versorgt.

3 oder mehr Receiver - 1 Satellit: Dies ist die häufigste Konstellation in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Sie benötigen ein Quattro-LNC, das alle 4 Polarisationsebenen (Highband H, Highband V, Lowband V, Lowband H) einzeln ausgibt. Diese Ausgänge verbinden Sie mit den 4 Eingängen eines Multischalters (der meist eine eigene Stromversorgung braucht). An dessen Ausgänge werden die Receiver angeschlossen. Solche Multischalter können 4, 6, 8 oder mehr Ausgänge haben. Planen Sie nicht zu knapp.

Manche Multischalter lassen sich kaskadieren, d. h. durch Hintereinanderschalten mehrerer Einheiten kann man die Zahl der Ausgänge (fast) unbegrenzt erweitern. Das ist aber teurer als der Kauf eines einzelnen, ausreichend dimensionierten Multischalters.
Die meisten Multischalter besitzen noch einen zusätzlichen Eingang, um das Signal einer terrestrischen Antenne (Dachantenne für VHF/UHF/UKW) einzuschleifen. Sie können dann im Wohnraum eine satellitentaugliche Antennendose (3-Loch-Dose) installieren, in der die Signale wieder getrennt werden. Für die Dachantenne ist kein separates Kabel mehr erforderlich.
Dementsprechend gibt es eine Konvention für die Bezeichnung der Multischalter: Z. B. ein 5/8-Multischalter hat 5 Eingänge (4 Polarisationsebenen plus Terrestrik) und 8 Ausgänge.
Ein Multischalter wird vorzugsweise im Dachboden oder im Keller montiert. Er bildet den zentralen Ausgangspunkt für die sternförmige Kabelverteilung.

Mittlerweile gibt es auch Universal-LNCs mit 4 oder 8 Ausgängen, an die Sie direkt (also ohne externen Multischalter) eine entsprechende Anzahl Receiver anschließen können. Im Handel werden diese LNCs als " Quad-LNCs" oder " Quattro mit eingebautem Multischalter" bezeichnet.
Das vereinfacht natürlich die Verkabelung. Falls Sie sehr lange Kabel zu den Receivern brauchen (40 Meter oder mehr) ist die Variante mit Multischalter vorzuziehen. Dasselbe gilt, wenn Sie das Signal einer terrestrischen Antenne einschleifen wollen.

3 oder mehr Receiver - 2 Satelliten:Wenn Sie an allen Receivern 2 Satelliten empfangen wollen, brauchen Sie 2 Quattro-LNCs und einen DiSEqC-Multischalter mit 8 (bzw. 9) Eingängen. Die Verkabelung vom Multischalter zu den Receivern bleibt gleich.

Bei Bedarf können Sie die genannten Varianten kombinieren. Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: Angenommen, Sie möchten an bis zu 8 Receivern Astra empfangen und an einem dieser Receiver zusätzlich Hotbird, so können Sie eine Quattro-LNB-Multischalter-Kombination mit einem Single-LNB und 2/1 oder auch 4/1 DiSEqC-Schalter kombinieren. Jeder Ausgang des 5/8 Multischalters verhält sich nämlich wie ein einzelnes Single-LNB. Wenn alle im Haus Astra empfangen wollen, aber nur einer an anderen Satelliten interessiert ist, kann man mit so einer maßgeschneiderten Lösungen viel Geld sparen und braucht trotzdem nicht mehrere Schüsseln. Dasselbe würde auch mit einem Twin-LNB und zwei 2/1 DiSEqC-Schaltern funktionieren, wenn zwei Leute Hotbird sehen wollen usw. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Fachmann fragen, ob Ihre gewünschte Kombination funktioniert.

Sobald Sie mehrere Satelliten ansteuern, müssen Sie sich der DiSEqC-Technik bedienen, die die Umschaltung zwischen den Positionen übernimmt. Mit der Verkabelung des Multischalters oder Umschalters legen Sie fest, in welcher DiSEqC-Reihenfolge Ihr Receiver die verschiedenen Satelliten ansteuert. Im deutschen Sprachraum schließt man immer Astra als Position A an. Der zweite Satellit (z. B. Hotbird) ist dann Position B. Diese Reihenfolge hat den Vorteil, daß man mit alten Receivern, die kein DiSEqC beherrschen, immerhin noch Astra empfangen kann. Näheres zu DiSEqC finden Sie hier.
Wenn Sie ein sogenanntes Monoblock-LNC verwenden, beachten Sie bitte die Hinweise in den FAQ. Generell rate ich von Monoblock-LNCs ab.

Schritt 3: Befestigen des Wandhalters oder Masten

Für einen Wandhalter benutzt man 4 Dübel der Größe 10 und entsprechend dicke Schrauben mit Sechskantkopf. Der Wandhalter muß "felsenfest" sein, denn kleinste Verschiebungen könnten später zu Empfangsstörungen führen. Wenn der Halter ein bißchen schief ist, ist das aus technischer Sicht nicht schlimm. Schon aus Gründen der Optik sollten Sie aber eine Wasserwaage benutzen. Es gibt Wandhalter mit verschiedenen Armlängen. Je nachdem, in welchem Winkel zur Wand Sie den

Satelliten empfangen, muß der Wandhalter einen längeren Arm haben.

Wenn Sie die Schüssel aufs Dach machen müssen, wird es deutlich komplizierter, so daß die Installation nur noch bedingt für Heimwerker geeignet ist. Sie müssen einen Masten errichten, ihn rundherum abdichten und auf jeden Fall an den Blitzableiter anschließen. Wenigstens Letzteres sollten Sie dem Fachmann überlassen.
Wenn Sie Ihr Dachgeschoß komplett ausgebaut haben, darf der Mast nicht ins Innere ragen. Für diesen Zweck gibt es Antennenhalter, die auf die Dachsparren geschraubt werden.

Wenn Sie einen Balkon auf der Südseite haben, können Sie einen Ständer benutzen, der mit Gehwegplatten beschwert wird. Sie müssen hierzu keine Löcher in die Wand bohren, was Problemen mit dem Vermieter vorbeugt.

Ferner gibt es noch eine Reihe von Spezialhalterungen, etwa fürs Balkongeländer. Auch der Eigenbau von Haltern ist möglich (Schweißkenntnisse vorausgesetzt).

Schritt 4: Provisorische Montage der Schüssel
Meistens müssen Sie die Schüssel vor der Montage erst aus ihren Einzelteilen zusammenbauen. Das funktioniert bei jedem Hersteller etwas anders, weshalb ich Sie hierzu auf die Original-Anleitung verweisen muß. Nun stellen Sie die vertikale Ausrichtung ("Elevation") provisorisch auf 32 Grad ein (in Norddeutschland eher 30°, im Süden eher 34°) und ziehen Sie die Justageschaube etwas fest (aber noch nicht endgültig).
Stecken Sie nun die Schüssel auf den Wandhalter und ziehen Sie die Schrauben gerade so fest, daß sich die Schüssel für die horizontale Einstellung ("Azimut") noch drehen läßt. Wenn Sie einen lackierten Wandhalter haben, enstehen dadurch Kratzer. Das kann niemand vermeiden (auch kein Profi), aber die Kratzer sieht man von vorn nicht.
Drehen Sie die Schüssel zunächst genau nach Süden und von dort etwa 10 Grad Richtung Südosten. Nun haben Sie eine gute Ausgangsposition für die Justage.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, daß die Schüssel bei einer Elevationseinstellung von 32° noch fast senkrecht steht. Die meisten Satellitenantennen sind als "Offset-Spiegel" ausgeführt, bei denen der Brennpunkt asymmetrisch nach unten verlegt ist. Die Schüssel steht dadurch aufrecht und ist weniger anfällig gegen liegengebliebenen Schnee. Die tatsächliche Empfangsrichtung ist aber trotzdem 32° nach oben. Wenn Sie sich eine Linie vom LNC zur Mitte der Schüssel denken, bekommen Sie nach dem Gesetz "Einfallswinkel = Ausfallswinkel" die ungefähre Richtung von 32° bestätigt.

Schritt 5: Provisorischer Anschluß von Receiver und Fernseher
Um nun den Satelliten zu finden, müssen Sie provisorisch Receiver und Fernsehgerät anschließen. Evtl. sollten Sie sich zum Einstellen einen kleinen, transportablen Fernseher ausleihen. Es gibt auch einfache Meßgeräte, die aber unpräzise und bestenfalls ein Notbehelf sind, wenn Sie z. B. die Schüssel aufs Dach schrauben müssen und dort keinen Fernseher hinstellen können. (Hochwertige Meßgeräte sind dagegen für den Heimwerker zu teuer.)

Montieren Sie zunächst an beide Enden des Koaxialkabels je einen sogenannten F-Stecker wie aus der Abbildung ersichtlich. Achten Sie darauf, daß Sie F-Stecker verwenden, die zum Durchmesser des Kabels passen.

Isolieren Sie ca. 1,5 cm der Außenisolierung ab und biegen Sie die Schirmungsdrähte nach hinten. (Wenn die Folienschirmung dabei verloren geht, ist es nicht schlimm.) Kürzen Sie die Schirmungsdrähte etwas, damit sie später nicht aus dem Stecker herausragen. Isolieren Sie nun vom Innenteil weitere 1,2 cm ab. Nehmen Sie den Stecker und drehen Sie ihn mit seinem hinteren Gewinde auf das abisolierte Kabel, so daß der Innenleiter vorn herausschaut und die Schirmung bestmöglichen Kontakt zum Metall des Steckers hat. Achten Sie genau darauf, daß im Inneren des Steckers kein Kurzschluß durch verirrte Schirmungsdrähte entsteht. Über das Kabel wird nämlich auch der LNC mit Strom versorgt. (Der Receiver gibt die nötige Spannung ab.)

Falls Sie ein Single- oder Twin-LNC benutzen, verbinden Sie den LNC direkt mit dem Eingang des Receivers. Achten Sie darauf, daß der herausstehende Teil des Innenleiters wirklich in die Mitte der F-Buchse trifft, und schrauben Sie dann den Stecker auf. Wenn der Innenleiter mehr als 5 mm über den Rand des Steckers herausragt, sollten Sie ihn auf diese Länge kürzen.

Wenn Sie ein Quattro-LNC benutzen, ist die vorläufige Verkabelung etwas komplizierter. Am besten verkabeln Sie gleich alle vier Ausgänge des LNCs mit den entsprechenden Eingängen des Multischalterss und einen von dessen Ausgängen mit dem Receiver.

Verbinden Sie den Receiver per Scartkabel mit dem Fernseher und schalten Sie beide Geräte ein. Schalten Sie, wenn erforderlich, den Fernseher auf AV. Sie müssen auf dem Fernseher irgendetwas vom Receiver sehen (blauer Bildschirm, On-Screen-Menü o. ä.). Wenn das Bild sich beim Ein- und Ausschalten des Receivers verändert, ist es auch schon okay.

Schritt 6: Grobjustage
Zum Einstellen eignet sich nach wie vor ein Analogreceiver am besten. Wenn Sie selbst nur Digitalreceiver gekauft haben, können Sie sich vielleicht einen Analogen ausleihen. Wenn Sie die Ausrichtung unbedingt mit dem Digitalreceiver machen wollen, finden Sie weiter unten entsprechende Hinweise.

Stellen Sie den Fernseher nun so auf, daß Sie ihn groß und deutlich sehen können, während Sie an der Schüssel drehen. Am einfachsten ist das im Erdgeschoß. Wenn Sie zur Montage hoch auf die Leiter müssen, können Sie vielleicht den Fernseher in ein Fenster stellen oder von einem Helfer halten lassen. Die alte Antennenmethode, einen Helfer von drinnen rufen zu lassen "besser, schlechter, jetzt ist gut" klappt bei der Satellitenschüssel nicht, weil sie sehr exakt eingestellt werden muß.

Wenn Sie alles angeschlossen und den Bildschirm im Blick haben, kann der spannendste Teil beginnen: Schalten Sie am Receiver Pro Sieben ein (liegt meistens vorprogrammiert auf Nummer 7; Frequenz 11,406 GHz vertikal). Drehen Sie die Schüssel jetzt ganz langsam bzw. in winzigen Schritten in eine Richtung, bis Sie ein Bild sehen. Wenn Sie schon ziemlich weit gedreht haben und nichts kommt, drehen Sie in die Gegenrichtung. Astra liegt (von Deutschland aus betrachtet) ungefähr im Süden mit einem Tick Richtung Südosten und sollte leicht zu finden sein, wenn Sie sich bis jetzt an diese Anleitung gehalten haben. Im Normalfall erhalten Sie ein nicht perfektes, aber brauchbares Bild, und wenn nicht gerade Werbung kommt, müßten Sie das Symbol von Pro 7 sehen. Wenn Sie noch unsicher sind, schalten Sie jetzt durch die vorprogrammierten Kanäle Ihres Receivers. Sie müßten jetzt bereits die meisten der deutschen Sender (vielleicht noch mit Bildstörungen) sehen können.
Wenn Sie lauter ausländische Programme sehen, haben Sie einen falschen Satelliten erwischt. Suchen Sie dann weiter, bis Sie Astra mit den deutschen Sendern finden.
Herzlichen Glückwunsch! Das Grobe haben Sie geschafft.

Wenn Sie auch nach wiederholtem Suchen gar kein Bild kriegen, überprüfen Sie folgendes: Sind Receiver und Fernseher eingeschaltet und korrekt verbunden? Ist das Kabel zwischen LNC und Receiver in Ordnung (kein Kurzschluß im F-Stecker)? Stimmt die grobe Himmelsrichtung (mit Kompaß nachmessen)?
Falls Sie Gebrauchtgeräte verwenden, stimmt möglicherweise die Senderprogrammierung nicht oder paßt nicht zu Ihrer Schüssel (z. B. bei neuer Schüssel und altem Receiver oder umgekehrt), was das erste Einstellen ebenfalls erschwert.
Die Benutzung neuer Komponenten, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind, vermeidet solche Probleme von vornherein.

Etwas schwieriger ist die Ausrichtung mit einem Digitalreceiver. Diese Geräte haben ein Menü zum Ausrichten der Schüssel und zeigen die Sendestärke per Balken oder als Zahlenwert an. Ein Bild sieht man während des Einstellens meist noch nicht. Die Anzeige reagiert bei manchen Geräten sehr träge, mit einigen Sekunden Verzögerung. Sie müssen also Geduld haben und nur langsam (bzw. in winzigen Schritten) an der Schüssel drehen. Die Frequenzen sind natürlich andere als beim Analogempfang. Zum Einstellen empfehle ich das ARD-Paket: 11.837 GHz Horizontal, Symbolrate 27500, FEC 3/4.
Lassen Sie sich von der Anzeige nicht in die Irre führen: Ein mittelhoher Ausschlag sagt noch gar nichts, wenn er schon bei unjustierter Schüssel vorhanden war. Sie müssen auf jeden Fall beim Drehen eine Position finden, wo der Ausschlag bestmöglich ausfällt.
Dann können Sie das Signalstärke-Menü verlassen und probeweise durch die Programme schalten. Wenn Sie es richtig gemacht haben, müßten die Programme jetzt bereits in einwandfreier Qualität zu empfangen sein.

Wenn Sie digital gar kein Bild bekommen, könnte es (außer an den oben beschriebenen Fehlerquellen) auch an der vertikalen Ausrichtung liegen. Variieren Sie in diesem Fall den Elevationswinkel auf 30° (Norddeutschland) oder 34° (Süddeutschland) und probieren Sie es nochmal. Da die Skalen recht ungenau sind, werden Sie es im Einzelfall ausprobieren müssen.

Relativ gut geeignet zum Ausrichten der Schüssel sind Digitalreceiver von Digenius (und baugleiche). Ihre Signalstärkeanzeige ist sehr flott und auf Zehntelstellen genau. Ebenfalls einen guten Ruf haben in dieser Hinsicht Geräte von Technisat und Ferguson.
Dagegen sind Receiver von Humax oder auch die dBox von Premiere berüchtigt für ihre träge Anzeige.
Wenn Sie mit anderen Marken Erfahrungen gesammelt habe, können Sie mir darüber berichten. Ich werde sie dann hier aufnehmen.

Schritt 7: Feinjustage
Vielleicht bekommen Sie schon nach der oben beschriebenen Grobeinstellung ein sehr gutes Bild. Trotzdem sollten Sie sich die Mühe machen, vor dem endgültigen Festschrauben der Schüssel eine Feinjustage durchzuführen. Nur wenn die Schüssel bestmöglich ausgerichtet ist, bietet sie auch die bestmögliche Empfangsreserve bei schlechtem Wetter. Möglicherweise haben Sie sonst bei normalem Wetter guten Empfang, aber schon bei starkem Regen ist das Bild gestört.
Wenn Sie eine befriedigende Einstellung in der Horizontalen gefunden haben, lösen Sie jetzt die Schraube(n) für die vertikale Verstellung. Schwenken Sie die Schüssel so lange nach oben, bis das Bild sichtbar schlechter wird oder verschwindet. Markieren oder merken Sie sich die Position auf der Winkelskala. Nun schwenken Sie die Schüssel nach unten (über den optimalen Punkt hinaus), bis das Bild wieder ähnlich schlecht wird. Merken oder markieren Sie sich auch diesen Punkt. Nun bestimmen Sie genau die Mitte zwischen diesen Punkten und schrauben die Schüssel in dieser Position vorläufig fest.
Dasselbe tun Sie nun in der Horizontalen. Eine Skala gibt es dafür nicht, und sie würde aufgrund der winzigen Unterschiede auch nicht viel nützen. Versuchen Sie einfach, "nach Gefühl" die goldene Mitte zu finden.
Und nun wiederholen Sie beide Einstellungen. Öffnen Sie also nochmal die vertikale Verstellung und suchen Sie erneut den besten Punkt. Dann suchen Sie auf Basis der neuen Vertikaleinstellung wieder den besten horizontalen Winkel. Die Wiederholung hat folgenden Zweck: Bei der ersten Vertikaleinstellung fehlt Ihnen noch horizontal die nötige Genauigkeit, bei der ersten Horizontaleinstellung fehlt die Genauigkeit vertikal. Durch das Wiederholen tasten Sie sich bestmöglich an beide Einstellungen heran.

Mit dem Digitalreceiver machen Sie im Prinzip dieselbe Prozedur, nur eben unter Verwendung der Signalstärke-Anzeige. Denken Sie an die Trägheit dieser Anzeige und lassen Sie sich Zeit.

Wenn Sie 100prozentig zufrieden sind, ziehen Sie alle Schrauben endgültig fest. Etwas nervig (v. a. bei billigen Schüsseln) kann sein, daß in der Horizontalen beim stärkeren Anziehen der Schrauben sich die Position wieder etwas verschiebt. Ziehen Sie daher immer die Schrauben links und rechts von der Halterung gleichmäßig an (eine viertel Umdrehung links, eine viertel Umdrehung rechts) und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Eine noch feinere Einstellung mit Analogreceiver oder einfachem Meßgerät erhalten Sie mit dem folgenden Trick: Legen Sie ein nasses Papiertaschentuch über die Membran des LNCs. Damit simulieren Sie schlechtes Wetter. Der Bereich, in dem Sie störungsfrei empfangen, verkleinert sich dadurch, wodurch das Einstellen der optimalen Mitte etwas einfacher wird. Wenn der störungsfreie Bereich immer noch zu groß ist, können Sie eine zweite oder sogar dritte Lage nasser Papiertaschentücher auflegen.

Beim Analogempfang treten bei schlechter Einstellung Störungen in Form von sogenannten "Fischen" auf; das sind kleine, flimmernde Querstreifen in schwarz oder weiß. Bei optimaler Einstellung sollten sie verschwunden sein. Höchstens in ganz grellen Farbflächen dürfen vereinzelt welche auftreten. Meist kann man diesen letzten Rest, wenn er nur auf wenigen Kanälen auftritt, später am Receiver durch leichtes Verstellen der Frequenz beseitigen.

Beim Digitalempfang gibt es bei schwachem Signal zunächst gar keine Störung; man kann nur nach der Balkenanzeige schauen. Wenn das Signal dann endgültig zu schwach wird, treten gleich eingefrorene Bilder (Standbilder) oder Totalausfälle (Schwarzbild) auf. Das macht den Digitalempfang etwas kritisch, weil es bei sich anbahnenden Störungen (schlechtes Wetter oder mit der Zeit dejustierte Schüssel) kaum eine Vorwarnung gibt. Plötzlich ist das Bild dann weg. Man sagt deshalb auch, es sei ein "Alles-oder-nichts-System". Aber im Idealfall hat man digital auch dann noch einwandfreien Empfang, wenn ein starker Hagelschauer beim Analogempfang längst jede Menge Fische hervorrufen würde. Umso wichtiger ist daher die Feinjustage der Schüssel.

Wenn Sie eine Schüssel mit schielenden LNCs für mehrere Satelliten verwenden, müssen Sie zunächst das zentrale LNC auf die gewünschte Satellitenposition ausrichten (wie oben beschrieben), die Schüssel festschrauben und dann als nächsten Schritt die zusätzlichen LNCs justieren. Wenn Sie einen starren Halter für Astra und Hotbird erworben haben, entfällt das: Wenn die Schüssel richtig auf Hotbird ausgerichtet ist, empfangen Sie automatisch auch Astra. Zum Ausrichten auf Hotbird müssen Sie am Receiver natürlich statt Pro 7 einen Hotbird-Kanal einstellen.

Bei verstellbaren Haltern müssen Sie jedes LNC in Abstand und Höhe ausrichten. Sie sollten die zusätzlichen LNCs übrigens schon vor Justage des zentralen Satelliten provisorisch montieren, weil ihr Gewicht den Feedarm etwas nach unten drückt. Dieser abweichende Winkel soll gleich in die Justage mit einbezogen werden.
Bei weit schielenden Positionen ist es zusätzlich nötig, das LNC etwas zu drehen, um es optimal auf die Polarisation des Satelliten einzustellen.

Welches LNC zentral montiert wird und welches schielt, ist oft Glaubenssache. Standardmäßig legt man Hotbird in die Mitte und läßt Astra schielen, weil die Astra-Satelliten eine etwas höhere Sendeleistung aufweisen. Bei starren Haltern ist diese Reihenfolge fest vorgegeben.
Mit verstellbaren Haltern kann man es auch andersrum machen. Immerhin liegen die wichtigen deutschen Programme auf Astra, während Hotbird mehr als Ergänzung zu sehen ist. Mit dem Astra-LNC in der Mitte erhält man sich eine bestmögliche Schlechtwetterreserve, während man in diesen seltenen Extremfällen auf Hotbird verzichten kann.

Schritt 8: Verlegen des Koaxialkabels
Nun müssen Sie das Koaxialkabel von der Schüssel bis zum späteren Standort des Receivers verlegen.
Achten Sie darauf, daß der Stecker am LNC ordnungsgemäß montiert ist (falls Sie ihn vorher nur provisorisch angeschraubt haben) und gegen Feuchtigkeit geschützt wird. Wenn bei einer Satellitenanlage zum späteren Zeitpunkt Probleme auftreten, hat man es fast immer mit feuchtigkeitsbedingten Kurzschlüssen in den Steckern am LNC zu tun. Von daher sollte diesem Punkt große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Manche LNCs bringen bereits einen Wasserschutz für die Anschlußbuchse mit; ansonsten empfiehlt es sich, den Stecker straff mit selbstverschweißendem Dichtungsband zu umwickeln. Zusätzlich können Sie "wasserdichte" F-Stecker benutzen, die oben und unten eine Gummidichtung besitzen.
Wenn der Feedarm herstellerseitig keine Befestigung für das Kabel mitbringt, können Sie es mit wetterfestem Klebeband oder mit Kabelbindern daran festzurren. Bei einigen Herstellern ist es möglich, die Kabel durch den Feedarm zu ziehen. Das muß natürlich vor dem Anschrauben und Abdichten der F-Stecker geschehen.
Legen Sie das Kabel hinter der Schüssel großzügig um die Kurve oder machen Sie sogar eine kleine Schleife. Falls Sie nämlich später eine größere Schüssel montieren möchten, fehlt Ihnen sonst ein Stück Kabel für den längeren Feedarm. In bestimmten Montagesituationen (wenn man nachher nicht mehr an den Feedarm herankommt) kann es vorteilhaft sein, Anschluß und Abdichtung der Stecker am LNC bereits vor der Justage (Schritt 6) vorzunehmen.
Die weitere Verlegung des Kabels hängt von Ihren örtlichen Gegebenheiten ab.
Wenn das Kabel nicht länger als 50 Meter ist, brauchen Sie keinesfalls einen Verstärker. Auch bei längeren Kabeln sollte ein Verstärker nur benutzt werden, wenn nachweislich Probleme wegen der Kabellänge vorliegen. (Ein Verstärker kann keinen schlechten Empfang ausgleichen, sondern nur Kabelverluste. Der Empfang kann bestenfalls so gut sein wie direkt an der Schüssel.) Mit gestörtem Bild (wie man es vom Kabelanschluß oder von terrestrischen Antennen kennt) ist beim Satellitenempfang nicht so bald zu rechnen. Der LNC selbst besitzt schon einen kräftigen Ausgangspegel, so daß überflüssige Verstärker sogar zur Übersteuerung und damit zu Empfangseinbußen führen.

Bei komplexeren Anlagen werden Sie ganze Kabelstränge verlegen müssen. Wenn Sie auf Putz verlegen müssen, empfehle ich aus optischen Gründen die Benutzung von Kabelkanälen.
Sie benötigen 4 Kabel pro LNC von der Schüssel zum Multischalter und jeweils 1 Kabel vom Multischalter zu jedem Receiver. Ferner benötigen Sie für den Multischalter zur Stromver-sorgung eine 230 V Steckdose. Bei LNCs mit integriertem Multischalter legen Sie die entsprechende Anzahl Kabel direkt von der Schüssel zu den Receivern. Eine eigene Stromversorgung ist dann nicht nötig, weil diese LNCs (genau wie Single- oder Twin-LNCs) von den Receivern mit Strom versorgt werden.

Wenn Sie eine saubere Montage im Wohnraum wünschen, sollten Sie Sat-Antennendosen montieren. Diese Dosen haben neben den terrestrischen Radio- und Fernsehbuchsen eine oder zwei Sat-Buchsen (man nennt sie 3-Loch- bzw- 4-Loch-Dosen). Wenn Sie über den Multischalter ein terrestrisches Signal eingeschleift haben, übernimmt die Dose auch die Aufteilung in Sat und Terrestrik.
In den meisten Fällen können Sie jedoch auf die Sat-Dose verzichten, einfach am Ende des Kabels direkt einen F-Stecker montieren und diesen am Receiver anschließen.

Schritt 9: Einstellen des Receivers
Nachdem Sie Receiver und Fernseher an ihrem endgültigen Platz aufgestellt und angeschlossen haben, können Sie sofort fernsehen.
Bei der Vorprogrammierung des Receivers wird es aber den einen oder anderen "toten" Kanal geben (der beim Zappen stört), und manche der neueren Sender fehlen vielleicht noch. Auch ist die Reihenfolge der Programme sicher noch nicht ganz nach Ihrem Geschmack. Sie können jetzt also den Abend mit dem Umprogrammieren verbringen. Am einfachsten geht das, wenn Ihr Receiver Funktionen zum Tauschen oder Verschieben von Programmplätzen bietet. Etwas schwieriger ist die Neueinstellung eines Senders, denn es reicht nicht die Eingabe der Frequenz. Zusätzlich müssen Sie die richtige Polarisation (horizontal/vertikal) und den richtigen Tonunterträger wissen. Aus den Frequenztabellen (siehe unten) können Sie diese Werte entnehmen. Fast jeden Monat ändert sich etwas an den Frequenzbelegungen, aber das betrifft eher zweitrangige Sender. Die "wichtigen" Stationen (z. B. ARD, ZDF, RTL) bleiben längerfristig gleich.
Wenn Sie Ihren Receiver an die HiFi-Anlage anschließen, können Sie zusätzlich Radioprogramme nutzen. Zumindest zum Programmieren muß aber der Fernseher eingeschaltet bleiben. Sie suchen zunächst den passenden Fernsehsender (laut Tabelle) und wählen dann einen abweichenden Ton-Unterträger. Dann sehen Sie weiterhin das Bild des Fernsehsenders, aber hören als Ton einen Radiosender. Wenn das Gerät fertig programmiert ist, können Sie zum Radiohören den Fernseher ausschalten und den Receiver "blind" bedienen.

ADR-Receiver besitzen einen gut funktionierenden Suchlauf und aktualisieren die Radioprogramme von selbst.

Beim Digitalreceiver ist das Programmieren neuer Sender etwas anders. Jeder Digitalreceiver hat zwar einen brauchbaren Suchlauf, aber hin und wieder müssen Sie einzelne Sender trotzdem manuell suchen. Sie benötigen dazu folgende technische Daten aus der Tabelle, die sich jeweils auf ein ganzes Bouquet beziehen: Frequenz, Polarisation, Symbolrate und FEC. Sie bekommen dann das komplette Bouquet mit allen Fernseh- und Radioprogrammen angezeigt. Später können Sie per Menü Sender löschen und umsortieren.

Wenn Sie mehrere Satelliten empfangen, müssen Sie zusätzlich für jeden Programmplatz die Satellitenposition auswählen. Das Frequenzband (Highband/Lowband) wird hingegen vom Receiver automatisch anhand der Frequenz richtig gewählt.

Manche Receiver besitzen einen seriellen Anschluß zur Verbindung mit einem Computer. Zum Sortieren der Programme können Sie dann ein Computerprogramm verwenden, was den Umgang mit langen Senderlisten deutlich komfortabler macht.

Mit älteren Receivern oder selbst zusammengestellten Anlagen kann es zu Problemen kommen, weil die Konfigurations- und Einstellmöglichkeiten sehr vielfältig sind.

"info Quelle"- Andreas Beitinger Satelliten-Direktempfang

hier hat man die Möglichkeit komplette Montageanleitung für die verschiedene Ausführungen und Länder zu betrachten und herunterladen: Link

Diese Hinweise helfen Ihnen bei Satellitenantenne- Aufbau:
AZ / EL Tabelle für Deutschland Astra 19,2° und Montageanleitung
Alle Frequenzen nach die Länder aussortiert. Nützliche Links für die Antenne Installation.
Satelliten Empfang Checkliste
F-Stecker selbst anbringen
Antennen- Dose selbst anschließen
Multifeedhalter verschiedene Ausführungen

Unser Tip:

Satelliten Aufbau: Installation und Montage. Hilfshinweise

AZ / EL Tabelle für Deutschland Astra 19,2° und Montageanleitung
Alle Frequenzen nach die Länder aussortiert. Nützliche Links für die Antenne Installation.
Satelliten Empfang Checkliste
Zusammenstellung und Montage Ihrer Anlage in 9 Schritten
F-Stecker selbst anbringen
Antennen- Dose selbst anschließen
Multifeedhalter verschiedene Ausführungen


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